Am 17./18. September 2010 findet in Erlangen ein Barcamp mit dem Titel WorkLife2.0Camp statt. Anbei die näheren Informationen zu dem Barcamp im IZMP.
Vor dem Hintergrund der Megatrends wie Globalisierung, demographischer Wandel und auch neue Informations- und Kommunikationstechniken, wird die Gesellschaft vor große Herausforderungen gestellt.
Für Arbeitgeber stellt eines der größten Probleme der demographische Wandel dar, durch den es absehbar zu einer Verstärkung des ohnehin schon bestehenden Fachkräftemangels kommen wird. Fachlich qualifiziertes Personal zu finden wird in Zukunft immer schwieriger werden. Bereits jetzt sind volkswirtschaftliche Schäden feststellbar. Dies hat selbstverständlich nicht nur Auswirkungen auf die Unternehmen, sondern natürlich auch auf das gesamte Umfeld – insbesondere für die Menschen vor Ort.
Neben langfristigen Strategien sind vor allem kurzfristig wirkende Maßnahmen notwendig, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Dabei hat sich als probates Mittel die Umsetzung einer Personalpolitik bewährt, die sowohl berufliche wie auch private Anforderungen der Mitarbeiter berücksichtigt. Dies geht einher mit einer guten Unternehmenskultur und führt letztlich zu höherer Motivation und Effizienz sowie Loyalität. Was wiederum geringere Krankheitsausfälle und auch weniger Fluktuation zur Folge hat– beides für Unternehmen sehr kostenintensive Bereiche.
Inzwischen ist unbestritten: Im Recruiting ist es nicht allein das Geld, das die Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber ausmacht – die Arbeitsbedingungen werden immer wichtiger.
Vielen Unternehmen ist inzwischen bewusst, dass sie auf diese Entwicklungen reagieren müssen. Dabei ist besonders wichtig, Informationen zu möglichen Verbesserungsmaßnahmen und vor allem Unterstützung bei deren Umsetzung zu erhalten. Hierbei spielt das Umfeld eine große Rolle: Kommunen aber auch Kammern, Verbände, Wirtschaftsförderungen und andere Organisationen und Institutionen wie Lokale Bündnisse etc. können hier helfen.
Entscheidend ist, auf welche Weise eine erfolgreiche Umsetzung von Familienfreundlichkeit sowohl in Unternehmen als auch in und mit einer Region erfolgen kann. Dabei sind einerseits die allgemeine Diskussion um das Thema sowie andererseits einzelne Maßnahmen und Schnittpunktthemen zu beachten. Und schließlich müssen die Aspekte der Wirtschaftsförderung und der Beschäftigungsförderung berücksichtigt werden.
Projekt „Familienfreundliche Metropolregion Nürnberg
Dieses Projekt ist eine in Kooperation von Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bertelsmann Stiftung und der Metropolregion Nürnberg. Ziel soll es sein, im Hinblick auf die Familienfreundlichkeit eine Wirkung über die gesamte Wirtschaftsregion hinweg zu erreichen.
Als Unterziele wurden folgende Punkte vereinbart:
- Strategische Verankerung von familienfreundlicher Personalpolitik in den Unternehmen
- Verbesserung der Angebote durch die wirtschafsnahe Infrastruktur
- Ausbau und Aktivierung von Netzwerken
- Verbesserung der Sichtbarkeit: Höhere Multiplikation sowie Veröffentlichung der Angebote und Aktivitäten.
Im Kontext dieses Projektes bietet die IHK Nürnberg für Mittelfranken durch das WorkLife2.0Camp die Möglichkeit, die verschiedenen Aspekte einer familienfreundlichen Wirtschaftsregion zu diskutieren – d.h. was macht diese aus und was können die einzelnen Akteure tun, um dies zu erreichen.
Weitere Informationen über das Projekt und deren Aktivitäten erhalten Sie über die Website zum Projekt unter:
www.familienmetropole.de





